Kurtaxe - Das Problem mit der Umsatzsteuer

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Version vom 26. April 2022, 10:53 Uhr von Christian Petersen (Diskussion | Beiträge)
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Wenn Sie für Ihre Gemeinde die Kurtaxe, die manchmal auch Tourismusabgabe genannt wird, einziehen müssen, dann haben Sie vielleicht eine Herausforderung bei der Umsatzsteuer. Wenn Sie gegenüber dem Finanzamt als Kleinunternehmer auftreten, dann haben Sie kein Problem. Sowohl Ihre Mieteinnahmen als auch die Kurtaxe unterliegen einem Umsatzsteuer-Satz von Null Prozent.

Sobald Sie aber eine gewisse Umsatzgrenze überschreiten, sind Sie umsatzsteuerpflichtig und müssen daher von all Ihren Einnahmen die Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen. Da die Kurtaxe aber eine umsatzsteuerfreie Leistung ist, möchte Ihre Gemeinde diesen Betrag sicherlich in voller Höhe von Ihnen haben, so dass Sie auf diesen Betrag als durchlaufenden Posten sicherlich keine Umsatzsteuer abführen möchten.

In More-Bookings können Sie (Stand Februar 2022) noch keine verschiedene Umsatzsteuer pro Rechnungsposition ausweisen. Daher behelfen sich viele Vermieter mit diesem Trick:

1) Sie berechnen die Kurtaxe NICHT als Teil der Kosten für die Wohnung, sondern weisen lediglich im Fließtext darauf hin, dass Ihre Gemeinde eine Kurtaxe in xxx Höhe verlangt und dass Sie diese für die Gemeinde in Rechnung stellen werden. 2) In Ihrer Buchungsbestätigungs-E-Mail fügen Sie folgenden Text ein um die Kurtaxe zu berechnen und den neuen Endpreis und die korrekte zweite Zahlung zu berechnen:

Zusätzlich wird folgender Betrag für unsere Gemeinde als Tourismusabgabe in Rechnung gestellt. Dieser beinhaltet KEINE Umsatzsteuer

{{"{:.2f}".format(buchung.buchungstage*buchung.anzahl_gaeste*1.50).replace('.',',')}}€

Der zu zahlende Endpreis beträgt damit inklusive der Tourismusabgabe {{"{:.2f}".format(buchung.final_price+buchung.buchungstage*buchung.anzahl_gaeste*1.50).replace('.',',')}}€

Ihre zweite Zahlung beträgt daher inklusive der Tourismusabgabe : {:.2f}".format(payments.last_installment_amount+buchung.buchungstage*buchung.anzahl_gaeste*1.50).replace('.',',')}}€

Das ist zwar keine wirklich elegante Lösung und wir werden demnächst etwas Besseres haben, aber vielleicht können Sie ja erst einmal mit dieser Lösung über die Runden kommen.